CREATON erhält Auszeichnung TOP 100

mehr
Infocenter

Zweites CREATON-Werk in Weroth feierlich eröffnet

Standortausbau sichert Arbeitsplätze

Nahmen die zweite Produktionslinie am Standort Weroth im Rah­men eines Festaktes am 15.09.2008 feierlich in Betrieb: (v.l.n.r.) Karsten Schüssler (Finanz-Vorstand CREATON), Jürgen Paulus (Bürgermeister Verbandsgemeinde Wallmerod), Hans-Josef Berchtold (Technik-Vorstand CREATON), Dirk Vandermaelen (Leiter Technische Planung und Entwicklung, CREATON), Pierre Cock (Europaverantwortlicher Bereich Fassade, ETEX), Philippe Coens (Vorstandsvorsitzender ETEX), Dr. Robert Müller (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender CREATON), Fredi Jung (Marketing- und Vertriebsverantwortlicher Bereich Fassade, CREATON), J. Alfons Peeters (Aufsichtsratsvorsitzender CREATON),Frédéric Deslypere (Aufsichtsratsmitglied), Alfons Hörmann (Vorstandsvorsitzender CREATON), Ralf Fichtner (Werkleiter Weroth).

Nur knapp ein Jahr nach dem ersten Spatenstich für den Ausbau des Kompetenzzentrums für Spezialkeramik der CREATON AG in Weroth / Rheinland-Pfalz wurde nun die zweite Produktionslinie an diesem Standort feierlich eröffnet. Am 15. September 2008 lief im Rahmen eines Festaktes symbolisch der erste Fassadenziegel „der neuen Dimension“ vom Band. Mit dieser weiteren Investition von rund 11 Mio. Euro sichert das Unternehmen nachhaltig die Arbeitsplätze in der Region Westerwald und bekennt sich damit einmal mehr zum Produktionsstandort Deutschland.

Weitere Details:

Mit dieser Produktionserweiterung erhöht sich der Jahresausstoß in Weroth von 145.000 m² auf bis zu 350.000 m² bei Vollauslastung. Durch die innovative Spitzentechnologie, die hier jetzt zum Einsatz kommt, wurden die Prozessabläufe nochmals maßgeblich optimiert. Mit dem Ergebnis, dass das 30-köpfige Kompetenzteam mehr als doppelt so viel Fläche an Fassadenziegeln mit nahezu der gleichen Mitarbeiterzahl produzieren kann. Neben dieser Produktivitätssteigerung um mehr als das Doppelte werden durch diesen technologischen „Quantensprung“ kürzere Produktionszyklen und eine höhere Flexibilität in der Fertigung erreicht, was gleichzeitig eine Verbesserung des Arbeitsumfeldes für jeden einzelnen Mitarbeiter mit sich bringt.

Fassadengestaltung in neuer Dimension

Ein weiterer maßgeblicher Vorteil dieser „Spezialtechnik für Spezialkeramik“ aus dem Hause des weltweit führenden Herstellers SACMI ist, dass jetzt in Weroth die Fertigung von Fassadenelementen mit Breiten bis zu 600 mm und Längen bis zu 2.000 mm möglich ist. Darüber hinaus erweitern sich die Möglichkeiten der Oberflächenbehandlung, durch die neue und unverwechselbare Designs sowie Oberflächen mit besonderen bauphysikalischen Eigenschaften gefertigt werden können. „Damit haben wir unseren Westerwälder Standort mit dem derzeit höchsten Stand der Technik ausgestattet, so Hans-Josef Berchtold, Technik-Vorstand der CREATON AG. „Das eröffnet uns völlig neue Perspektiven in der Fassadengestaltung. Das Herzstück der rund 8. Mio. Euro teuren Anlage ist der Rollenoffen und ein neuartiger Rollentrockner. Auch bei dieser neuen Technologie setzen wir - wie bereits im Werk I – auf das bewährte „KERALIS“-Verfahren, bei dem die Fassadenelemente bei Höchsttemperaturen von mehr als 1.200 °C zu äußerst widerstandsfähigen und langlebigen Produkten gebrannt werden.“

Export sichert deutsche Arbeitsplätze

Mit dem Ausbau des Kompetenzzentrums für Spezialkeramik in Weroth ist die CREATON AG nicht nur in der hochwertigen Dach-, sondern auch in der hochwertigen Fassadengestaltung sehr gut positioniert. Mehr als 80 % der Produkte aus Weroth werden mittlerweile im Ausland verkauft. Der Vertrieb über die Schwesterunternehmen der Etex Group ist dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor. Aber auch im Dachbereich liegt der Exportanteil bei 35-40 %. „Mittlerweile sichern wir jeden 3. Arbeitsplatz in Deutschland durch den Export“, so CREATON-Vorstands-vorsitzender Alfons Hörmann. „Mir ist kein anderes Unternehmen in unserer Branche bekannt, das mehr Arbeitsplätze in Deutschland über seine Exportaktivitäten geschaffen hat und langfristig sichert, als wir das tun. Auch bei der hochwertigen Handelsware, die wir zukaufen, achten wir maßgeblich auf ‚made in Germany’. Nur so können wir den Produktionsstandort Deutschland erhalten, damit eine langfristige Zukunftssicherung für unser Unternehmen erreichen und so auch ein Stück wirtschaftliche Zukunft für unseren Firmenstandort mit gestalten. Unser Auslandswerk in Lenti sehen wir in diesem Zusammenhang als notwendige Ergänzung, um den Wachstumsmarkt in Südosteuropa marktnah bedienen zu können.“ Und ergänzend dazu Fredi Jung, Marketing- und Vertriebsverantwortlicher Bereich Fassade: „Die Standorterweiterung in Weroth ist eine logische und konsequente Fortsetzung der Erfolgsgeschichte der „TONALITY“-Fassadensysteme, die unseren Kunden bei der Fassadengestaltung vielfältige, neue Farb-, Oberflächen- und Formatdimensionen bietet.“

Daten & Fakten Standort Weroth:

Geplanter Jahresausstoß:
350.000 m²

Produktion:
2-Schichtbetrieb, 5-tägig

Produktion in Tonnen:
10.000 t

Produktionsfläche:
ca. 4.000 m²

Format/Länge:
bis 2.000 mm

Format/Breite:
bis 600 mm

Zusätzliche Lagerfläche:
ca. 2.500 m²

Investitionssumme:
ca. 11. Mio. Euro

16.09.2008