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Angehende Fassadenbauer in Weroth

Stilvolle Maßarbeit mit "TONALITY"

Haben im CREATON-Werk in Weroth bei der creativen Fassadengestaltung viel gelernt (von links): Mattäus Pisarezyk (Degen + Rogowski GmbH Herzogenrath), Ausbilder Meinolf Haarmann, Mehmedi Ferrit (BIS Industrieservice West GmbH Düsseldorf) und Murat Gük (Henke AG Hagen).

„TONALITY“ steht für die creative Fassadengestaltung mit einer umfangreichen Farb-, Oberflächen- und Formvielfalt. Das vorgehängte und hinterlüftete keramische Fassadensystem bietet mit Rasterformaten von 150 x 400 mm bis 300 x 1.200 mm großen Gestaltungsspielraum und passt sich fast jeder Wandanforderung an. Drei verschiedene Unterkonstruktionen sorgen für eine schnelle und sichere Befestigung. Wie man dieses System fachmännisch installiert, lernten jüngst drei angehende Fassadenbauer im CREATON-Werk Weroth (Westerwald). Auf unsere Initiative und des Berufsförderungswerks der Bauindustrie NRW e.V. durfte das Trio zu Schulungs- und Ausbildungszwecken vier Tage lang die neue Produktionshallenfassade mit gestalten.

Mehmedi Ferrit aus Düsseldorf, Mattäus Pisarezyk aus Herzogenrath und Murat Gük aus Hagen haben sich einen spannenden Beruf mit Zukunft ausgesucht: Sie wollen Fassadenbauer werden. Farben und Formen bestimmen ihren Alltag. Gestalten ist ihr Ziel. Wie man eine vorgehängte und hinterlüftete Keramikfassade errichtet, lernten sie jetzt im Werk Weroth. Maßnehmen und Maßhalten, Fußpunkte, Endpunkte, Anker setzen, die Unterkonstruktion montieren und schließlich alle Elemente zusammenfügen – anspruchsvolle Aufgaben für die Auszubildenden, die unter der Anleitung von Meinolf Haarmann, Ausbildungsleiter beim Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Hamm, zur Bestform fanden.

Das „TONALITY“-Keramikfassadensystem weist den Weg in die Zukunft. Abgesehen von der natürlichen Schönheit, die sich aus der Reinheit des Tons und der Vielfalt an Farben und Formen ergibt, ist Keramik ein besonders wirtschaftlicher, langlebiger und umweltfreundlicher Baustoff. Das neue Werk auf dem Gelände unseres Kompetenzzentrums für Spezialkeramik war im September 2008 feierlich eingeweiht worden. Und weil eine Fassade immer auch eine Visitenkarte ist, kann man jetzt draußen begutachten, was drinnen produziert wird. Und die drei „Azubis“ haben stolz ihren Beitrag dazu geleistet.

 

(C 2380)

 

26.06.2009